Schnorcheln mit dem verspieltem Galápagos-Seelöwe ist ein Erlebnis. Foto: Metropolitan

Schnorcheln mit dem verspieltem Galápagos-Seelöwe ist ein Erlebnis. Foto: Metropolitan

Metropolitan Touring, Ecuadors führender Partner für deutsche Reiseveranstalter, präsentiert die „Big 15“ der Galápagos-Inseln in einer neuen Borschüre in englischer und spanischer Sprache. Auf den über 100 kleinen Galápagos-Inseln herrscht eine große Artenvielfalt und viele der Tiere kommen dort endemisch vor. Als Pionier für die Erschließung des internationalen Tourismus nach Galápagos hat sich Metropolitan Touring von Anfang an für Nachhaltigkeit im Tourismus eingesetzt. Einen Teil der Einnahmen investiert das Unternehmen in die Ökosysteme der Zielgebiete und trägt außerdem durch organisierten Rücktransport der Abfälle aktiv zur Reduzierung der Umweltbelastung auf den Inseln bei. So erleben Reisende auf den drei Schiffen Yacht la Pinta, Yacht Isabela II und MV Santa Cruz des Unternehmens die einzigartige Tierwelt und unterstützen gleichzeitig die Erhaltung des Archipels. Metropolitan Touring bietet drei Routen im Wechsel an: die viertägige Ost-, die fünftägige Nord- sowie die achttägige West-Tour. Außerdem gibt es eine Standortrundreise mit Übernachtung im preisgekrönten Finch Bay Hotel. Zu den Galápagos „Big 15“ zählen:

1. Galápagos-Riesenschildkröte

Es existieren 15 Unterarten der Galápagos-Riesenschildkröte, von denen fünf bereits als ausgestorben gelten. Die Landschildkröten sind die größten der Welt und wiegen bis zu 250 Kilogramm. Die seltenen Tiere sind stark gefährdet und stehen daher unter höchstem Schutz. Aufzuchtprogramme haben in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass eine Population von 20.000 Tieren erhalten werden konnte. Die jungen Schildkröten werden so lange in den Aufzuchtstationen gehalten, bis sie groß genug sind, dass keine Ratten, Katzen oder Hunde die Tiere mehr fressen oder attackieren können. Gäste begegnen Riesenschildkröten auf den Inseln Isabela, Santiago, Pinzón, Santa Cruz, San Cristóbal und Española.

2. Galápagos-Seebär

Die Kolonien des Galápagos-Seebären leben auf 15 der Galápagos-Inseln. Sie sind die kleinste Seebärenart der Welt: Weibchen erreichen bis zu 30 Kilogramm und Männchen bis zu 80. Derzeit leben circa 15.000 Tiere in Galápagos. Die Jungtiere leben die ersten zwei bis drei Jahre mit ihrer Mutter zusammen.

3. Galápagos-Seelöwe

Allein auf dem Archipel heimisch ist der Galápagos-Seelöwe. Es ist mit rund 75 Kilogramm die kleinste Seelöwenart weltweit. Die bedrohte Tierart ist sehr spielfreudig und neugierig, was Tauchen und Schnorcheln zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Bis zu 580 Meter in die Tiefe können die Galápagos-Seelöwen absteigen. Nahrung suchen sie jedoch vor allem bei einer Meerestiefe von 100 Metern. Die Seelöwen, rund 20.000 Tiere, sind in den Gewässern rund um die Galápagos-Inseln zu beobachten.

4. Galápagos-Pinguin

Nur noch rund 2.000 der vom Aussterben bedrohten Galápagos-Pinguine leben auf der Inselgruppe. Da sich das Archipel auf dem Äquator befindet, ist diese Pinguinart die einzige, die auch auf der nördlichen Hemisphäre brütet. Sie haben keine festgelegten Brutzeiten: Die Weibchen legen bis zu dreimal im Jahr Eier, sodass bei guten Bedingungen bis zu zwei Jungtiere in drei Monaten schlüpfen können. Galápagos-Pinguine sind die zweitkleinste Pinguinart und wiegen circa zwei Kilogramm. Die seltenen Tiere leben auf den Inseln Fernandina, Isabela, Bartolomé, Chinese Hat, Santiago und Floreana.

5. Santa-Fe-Landleguan

Der Santa-Fe-Landleguan lebt nur auf der Insel Santa Fe und ist deswegen sowie aufgrund seiner guten Tarnung schwer zu beobachten. Die Tiere wiegen ausgewachsen rund elf Kilogramm und ernähren sich rein pflanzlich. Weibchen legen drei bis elf Eier, die sie 50 Tagen in ihren Höhlen brüten.

6. Meerechse

Auch diese Leguanart kommt endemisch auf den Galápagos-Inseln vor. Unter allen heute lebenden Echsen ist diese die einzige Art, die ihre Nahrung im Meer sucht und sich an den marinen Lebensraum angepasst hat. Die Tiere erreichen ein Alter von rund 40 Jahren und leben auf allen Galápagos-Inseln. Gäste werden ihnen mit großer Sicherheit auf ihrer Reise begegnen.

7. Galápagos-Landleguane

Die Landleguane sind eine endemische Gattung auf den Galápagos-Inseln. Männchen und Weibchen der bis zu 13 Kilogramm schweren Tiere leben in enger Gemeinschaft. Landleguane sind vor allem Pflanzenfresser und kommen lange Perioden ohne Wasser aus. Bis zu 10.000 Exemplare leben auf den Galápagos-Inseln. Das Balzverhalten zwischen Dezember und Mai ist ein atemberaubendes Schauspiel. Die Tiere, die bis zu 60 Jahre alt werden, sind nicht scheu, sodass sich Touristen ihnen auf den Inseln Fernandina, Isabela, Santa Cruz, North Seymour und South Plaza bis auf wenige Meter nähern können.

8. Galápagos-Bussard

Der Galápagos-Bussard steht ganz oben in der Nahrungskette des Archipels. Auch wenn er keine natürlichen Feinde auf den Inseln hat, gilt er mit nur noch 150 Brutpaaren als gefährdet. Die Raubvögel jagen häufig in Gruppen von bis zu drei Bussarden und stürzen sich auf Meerechsen, junge Schildkröten und Insekten. Reisende finden die Falken vor allem auf den Inseln Fernandina, Isabela, Santiago, Bartolomé, Santa Fe und Española.

9. Fregattvögel

Die Hochseevögel sind bekannt für den roten aufblasbaren Kehlsack der Männchen. Es dauert bis zu den 30 Minuten den gesamten Sack mit Luft zu füllen. Fregattvögel brüten in Kolonien und fliegen oder ruhen häufig in Gruppen. Die Tiere jagen ihre Beute vor allem in der Luft, manchmal rauben sie auch anderen Seevögeln ihre Nahrung. Auf allen Galápagos-Inseln können die sehr guten Flieger beobachtet werden – ihre Nester finden sich aber vor allem auf den Inseln San Cristóbal, Española und Genovesa.

10. Kubaflamingo

Auf den Galápagos-Inseln leben rund 314 Kubaflamingos, die sich durch ein kräftig rosa-farbenes Gefieder auszeichnen. Von allen Vogelarten haben sie die längste und schwerste Zunge. Die Balzrituale der Vögle zählen zu den beeindruckendsten der Welt. Reisende können die größten Vögel des Archipels vor allem während Erkundungstouren auf den östlichen Galápagos-Inseln bewundern.

11. Galápagosscharbe

Die Galápagosscharbe (oder flugunfähiger Kormoran) zählt zu den seltensten Meeresvögeln und ist die einzige Kormoranart, die ihre Flugfähigkeit eingebüßt hat. Dafür hat sich die Vogelart zu exzellenten Tauchern weiterentwickelt. Meistens taucht die Galápagosscharbe zum Beutefang in eine Tiefe von zehn bis fünfzehn Meter ab, aber auch Tiefen von 80 Metern schafft sie tauchend locker. Das ungewöhnlichste Merkmal dieser Vögel ist das Paarungsverhalten: Die Weibchen sind aktiver während der Balz und konkurrieren aggressiv um die Männchen. Nach der Paarung und der Brut verlassen dann die weiblichen Tiere ihre Jungtiere meist vor den männlichen, um erneut auf Partnersuche zu gehen. Touristen können den seltenen Vogel am besten auf den Inseln Fernandina und Isabela beobachten.

12. Rotfußtölpel

Mit einer Größe von bis zu 77 Zentimetern ist der Rotfußtölpel die kleinste und schnellste Tölpelart. Sie haben eine besondere Vorliebe für fliegende Fische, die sie dank ihrer guten Flugfähig- und Schnelligkeit einfach fangen. Auf den Galápagos-Inseln finden Vogelliebhaber den Rotfußtölpel vor allem auf Genovesa und San Cristóbal.

13. Nazcatölpel

Der Nazcatölpel wurde früher als Unterart dem Maskentölpel zugeordnet. Seit 1998 gilt er als eigenständige Art, obwohl sich die Tölpel sehr ähneln. Größere Unterschiede gibt es fast nur im Brutverhalten. Typischerweise nistet der Nazcatölpel auf Klippen und steilen Hängen in der Nähe von der Küste. Um die Überlebenswahrscheinlichkeit der Nachkommen zu steigern, legen die Weibchen zwei Eier innerhalb von fünf Tagen. Diese Vögel können auf den Inseln Genovesa, Española und Floreana beobachtet werden.

14. Blaufußtölpel

Seinen Namen verdankt der tropische Meeresvogel seinen blauen Füßen. Blaufußtölpel-Weibchen werden mit bis zu 90 Zentimetern größer und schwerer als die Männchen. Wirken die Vögel an Land häufig tollpatschig, sind sie beim Beutefang gewandte Flieger und Taucher. Die wichtigsten Brutplätze existieren auf den Inseln Española und North Seymour.

15. Galápagosalbatros

Mit einer Flügelspannweite von 250 Zentimetern ist der Galápagosalbatros der größte Vogel des Archipels. Nur noch 35.000 Tiere gibt es von der vom Aussterben bedrohten Art, die ausschließlich auf der Insel Española lebt und brütet.

Mehr Informationen zu den Big 15 und den Kreuzfahrten von Metropolitan Touring gibt es in englischer und spanischer Sprache unter www.mtvirtual.com/documents/The-Big-15.pdf (Englisch)
www.mtvirtual.com/documents/The-Big-15_Esp.pdf (Spanisch)

Über Metropolitan Touring

Allgemeine Informationen über Metropolitan Touring finden sich auf der Webseite www.metropolitan-touring.com oder unter www.facebook.com/MetropolitanTouring.
Metropolitan Touring gehört zu den führenden südamerikanischen Incoming-Partnern für deutsche Reiseveranstalter. Das international agierende Unternehmen wurde 1953 in Ecuador gegründet und ist derzeit darüber hinaus in Peru, Argentinien, Chile und Kolumbien tätig. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich nachhaltige Reisen auf die Galápagos-Inseln. Mit drei eigenen Expeditionskreuzfahrtschiffen, der Santa Cruz, der Isabela II und der La Pinta, sowie dem preisgekrönten Öko-Hotel „Finch Bay“ auf der Insel Santa Cruz konnte sich Metropolitan Touring erfolgreich im Luxussegment des Galapagos-Tourismus etablieren. Auf dem Festland hat das Unternehmen zwei weitere Hotels: die Mashpi Lodge sowie die Casa Gangotena. Die Mashpi Lodge ist ein hochwertiges Öko-Hotel in einem privaten Nebelwald-Reservat mit einer unglaublichen Biodiversität, nur drei Autostunden entfernt von Quito. Die Casa Gangotena, ein wunderschön restauriertes Herrenhaus im historischen Zentrum von Quito, ist ein elegantes Boutique-Hotel.

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