Emirate traditionell: Kamelmarkt in Al Ain. Foto: Thomas Tischler

Emirate traditionell: Kamelmarkt in Al Ain. Foto: Thomas Tischler

„Aladins Wunderlampe brennt noch“ liest man zum Auftakt einer der ersten deutschsprachigen Emirate-Reiseführer, der – man glaubt es kaum – erst 1996 auf den Markt kam. Marco Polo wusste schon damals, dass der internationale Tourismus die „exotische“ Arabische Halbinsel als Reiseziel für anspruchsvolle Gäste entdecken wird. Heute, 20 Jahre später, sind die Emirate vor allem eine Destination der Superlative und ein Beleg für die Schaffenskraft des Menschen. Die Blicke richten sich vor allem auf Dubai und Abu Dhabi, die wirtschaftlich und politisch führenden Scheichtümer. Hier haben die Emire in brüderlichem Wettstreit eine neue Welt geschaffen: Abu Dhabi glänzt mit Sheikh Zayed-Moschee, Yas Marina Circuit und Ferrari World, Dubai kontert mit dem historischen Stadtzentrum rund um den Creek und dem futuristischen Burj al Khalifa.
Aber wie sieht es hinter und neben den glitzernden Fassaden der Mega-Metropolen aus, die uns alle so reizen? Im Schatten Dubais und Abu Dhabis haben sich die kleineren Emirate erstaunlich gut entwickelt. Grund genug, genauer hinzuschauen. Zum Beispiel in Fujairah, am Golf von Oman. Weitestgehend unaufgeregt ist das Leben hier, ein wenig gemütlicher und – wenn man das Wort bemühen darf – auch authentischer. Mit seinen Stränden und schroffen Bergen, dem 300 Jahre alten Fort und der Bidya-Moschee, der ältesten der VAE, führt ein Besuch Fujairahs mit etwas Phantasie zurück in die Frühzeit des wirtschaftlichen Booms der Region. Das gilt auch fast uneingeschränkt für Ras Al Khaimah an der Nordwestküste. Zwar wächst die Hotelzone des Emirats ständig und zaubert so wunderbare Unterkünfte wie das Waldorf Astoria aus 1.001 Nacht. Aber nur wenige hundert Meter entfernt pulsiert an den Straßen das Leben wie eh und je. Da wird ein Besuch in einem Süßwarenladen mit leckeren Datteln, Baklava und honigsüßen Keksen nicht nur zu einem kulinarischen Höhepunkt, sondern gleichzeitig zu einem kleinen Ausflug in den Alltag der Einheimischen.
Auch im noch relativ unbekannten Umm Al Quwain gibt es noch viel alte Bausubstanz und eher wenige Hochhäuser. Sieben Festungen hat das kleine Emirat zu bieten. Sharjah, das nächste Ziel, profiliert sich mit seinen zwei Universitäten zunehmend als Bildungsstandort. Hier lohnt es sich besonders, Zeit für das Islamische Museum einzuplanen – und natürlich für einen ausgiebigen Gang über den Souk. Ganz am Ende dann Ajman, das kleinste der Scheichtümer. Auch hier ein in den kleinen Emiraten vertrautes Bild. Windtürme, ein altes Fort und der historische Dhau-Hafen erinnern an die Zeit vor dem Erdöl- und Tourismusboom – als Fischfang und Perlentaucherei Magen und Geldbörsen der Einheimischen füllte.

Tischler Reisen bietet die siebentägige Privatreise „Höhepunkte VAE“ ab|bis Dubai ab 2.221 EUR pro Person auf der Basis DZ/F an. Inbegriffen sind Rundreise, Unterkunft in ausgewählten Vier- bis Fünf-Sterne-Hotels, Transfers und Transport in klimatisiertem PKW und Eintrittsgelder. Die achttätige Gruppenreise „Klassische VAE“ ab|bis Dubai kostet ab 930 EUR pro Person im DZ/F, die neuntägige Selbstfahrerreise „VAE & Musandam“ ist ab 1.455 EUR DZ/F buchbar. Mehr Informationen und Reiseinspirationen finden Sie unter www.tischler-reisen.de/rundreisen/orient/vae

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